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ADVANCED PAYLOAD ANALYSIS

Multi-Body-Lasten, kombinierter 3D-Schwerpunkt und vereinfachte Handgelenksanalyse (J4/J5/J6) — strukturierte technische Ersteinschätzung für anspruchsvollere EOAT-Konzepte.

Warum der einfache Quick Check oft nicht reicht

Ein Körper reicht oft nicht

Greifer, Werkstück, Werkzeugwechsler und Sensorik addieren sich zu einer kombinierten Last, die der einfache Quick Check nicht vollständig abbildet.

Schwerpunkt in drei Dimensionen

Bei komplexen EOAT-Konzepten liegt der kombinierte Schwerpunkt selten auf der Z-Achse. Die X/Y-Verschiebung belastet J4 und J5 asymmetrisch.

Wissen, was limitiert

Ob Payload, J4-Moment oder J5-Trägheit die bindende Grenze ist, verändert das Auslegungskonzept grundlegend.

Was die erweiterte Analyse liefert

Multi-Body-Lastmodell

Werkzeug, Werkstück, Werkzeugwechsler, Sensorik — jeder Körper separat parametrierbar.

Kombinierter 3D-Schwerpunkt

Aggregiertes X/Y/Z aus allen aktiven Lastkörpern, sichtbar und nachvollziehbar.

Vereinfachte Trägheit

Principal-axis-basierte Trägheitsaggregation für eine erste belastbare Einschätzung.

J4/J5/J6-Achsenbewertung

Momente, Trägheiten und Auslastung pro Handgelenksachse — explizit ausgewiesen.

Governing Constraint

Zeigt explizit, welcher Parameter die Bewertung aktuell dominiert — Payload, Moment oder Trägheit.

Assumptions & Warnings

Explizite Transparenz über Modellgrenzen und Annahmen — ein Qualitätsmerkmal, kein Fehler.

So sieht die erweiterte Analyse aus

Vorschau
Load is within limits
Combined mass
8.0 kg
All active load bodies
Center of gravity
X=23 Y=8 Z=75 mm
Combined 3D
Governing constraint
J5 Moment
Currently dominant
Lastkörper
Greifer
3.0 kg
Werkstück
5.0 kg
Achsenbewertung
J418%
Moment: 12 Nm
J532%
Moment: 48 Nm
J610%
Moment: 8 Nm
GesamtstatusSicher
Bindende GrenzeJ5 Moment
KombiniertMasse: 8.0 kgSchwerpunkt: X=23 Y=8 Z=75 mm

Quick Check oder Full Check — was passt wann

Quick Check reicht, wenn

  • Einfache Greifer-Bauteil-Kombination (single body)
  • Schwerpunkt nahe der Z-Achse
  • Schnelle Plausibilisierung in Vertrieb oder Konstruktion
  • Ergebnis wird für interne Diskussionen benötigt
  • Standard-Greifer ohne komplexe Adapterplatten
Zum Payload Quick Check

Full Check empfohlen, wenn

  • Mehrere Lastkörper kombiniert werden (Tool + Adapter + Sensor)
  • 3D-Schwerpunkt relevant ist (X/Y-Versatz nicht vernachlässigbar)
  • J4/J5/J6-Achsbelastung explizit bewertet werden soll
  • Grenzwertige Auslastung nahe der Traglastgrenze vorliegt
  • EOAT-Konzept mit Werkzeugwechsler geplant ist
  • Technisches Kundengespräch eine strukturierte Basis braucht

Stage 3A Engineering Estimate. Das Tool liefert eine technische Ersteinschätzung — keine verbindliche Herstellerfreigabe, kein Ersatz für Load Diagrams oder vollständige Roboterauslegung.

Was den Full Check belastbar macht

Transparent über Annahmen

Assumptions & Warnings sind explizit sichtbar. Wir sagen Ihnen, wo das Modell vereinfacht — das ist ein Qualitätsmerkmal, kein Fehler.

Herstellerneutral

Das Tool arbeitet mit generischer Stage-3A-Logik, adapterfähig für spätere herstellerspezifische Profile.

Klare Abgrenzung

Full Check ist keine Integrationsfreigabe. Was er liefert: strukturierte technische Klarheit in frühen Projektphasen.

Modellgrenzen und Geltungsbereich

Stage 3A Engineering Estimate. Keine verbindliche Herstellerfreigabe, keine vollständige Achs- und Bahndynamiksimulation, kein Sicherheitsnachweis.

Die Trägheitsbetrachtung ist vereinfacht (principal-axis-Logik). Für sicherheitskritische Anwendungen oder normative Freigaben sind herstellerspezifische Load Curves und Integrationsfreigaben maßgeblich.

Optimiert für die Vorprojektierung und den Presales. Für Phase 3B (herstellerspezifische Profile) wird das Modell in einer künftigen Version erweitert.

Komplexe Lastfälle in Minuten besser verstehen.